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Hygieia von Gustav Klimt
Gustav Klimt: Medizin (Detail: Hygieia), 1900/07 © Belvedere, Wien

Klimt und die Ringstraße

An der neu geschaffenen Wiener Ringstraße entstanden ab den 1860er Jahren zahlreiche repräsentative Gebäude, um dem Anspruch von Wien als Metropole gerecht zu werden. Großer Wert wurde dabei nicht nur auf das Äußere gelegt, auch die innere Ausgestaltung durfte nicht zu kurz kommen.

Wer es sich leisten konnte, beauftragte Hans Makart, den bedeutendsten Maler der Ringstraßenepoche. Makart fungierte auch als Innenausstatter und zeichnete sich für opulente Einrichtungen verantwortlich. Diese Art der Raumgestaltung erfreute sich vor allem beim Wiener Großbürgertum großer Beliebtheit und wurde bald generell Makartstil genannt.

Nach dem frühen Tod von Hans Makart war vor allem die Künstler-Compagnie sehr erfolgreich, der neben Gustav Klimt sein Bruder Ernst und sein Schulfreund Franz Matsch angehörten. So wurden unter anderem Fresken in den Stiegenhäusern des Burgtheaters und des Kunsthistorischen Museums durch die Künstler-Compagnie gestaltet.

Gezeigt werden Entwürfe und Gemälde, die teilweise noch nie öffentlich zu sehen waren. Ergänzend wird Mobiliar der Ringstaßenzeit präsentiert, teilweise aus Hans Makarts Besitz, sodass dem Besucher ein umfangreicher Blick in den Lebensstil dieser Ära ermöglicht wird.

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