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PROJEKT FÜR DEN SCHWARZENBERGPLATZ, 1861
PROJEKT FÜR DEN SCHWARZENBERGPLATZ (Moriz von Löhr, 1861) © Wien Museum

Der Ring. Pionierjahre einer Prachtstraße

Mit der Ausstellung "Der Ring. Pionierjahre einer Prachtstraße" zeigt das Wien Museum Pläne, Entwürfe, Modelle und Fotografien aus der Zeit zwischen 1857, als Kaiser Franz Joseph I. den Auftrag zur Stadterweiterung gab, bis zur feierlichen Eröffnung der Wiener Ringstraße am 1. Mai 1865.

Jahrhundertelang wurde Wien von der Stadtbefestigung beschützt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte diese ihre militärische Funktion jedoch längst verloren und hinderte die Stadt daran, sich zu entfalten. Als der Kaiser den Auftrag gab, die Stadtmauern schleifen zu lassen und die so freigewordene Fläche inkl. der Glacis zu bebauen, folgte der erste internationale städtebauliche Wettbewerb der Moderne.

In den darauffolgenden Jahrzehnten entstanden zahlreiche monumentale Bauwerke und weitläufige Parks an der neu geschaffenen Ringstraße, welche so zu einem noch heute einzigartigen Prachtboulevard wurde. Die öffentlichen Gebäude finanzierten sich dabei durch den Verkauf von Grundstücken in der Ringstraßenzone, auf denen sich Adel und Großbürgertum repräsentative Palais und Zinshäuser erbauen ließen.

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