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Universität Wien
Universität Wien © vivent.at

Universität Wien

Das 1884 eröffnete Hauptgebäude der 1365 gegründeten Universität Wien wurde vom bekannten Architekten Heinrich von Ferstel im Stil des Historismus errichtet. Von Ferstel stammen auch die in unmittelbarer Nähe gelegene Votivkirche und das ehemalige Nationalbank- und Börsengebäude auf der Freyung (heute: Palais Ferstel).

Die Universität Wien ist die älteste und mit rund 92.000 Studierenden und 9.500 Mitarbeitern die größte Hochschule im deutschsprachigen Raum.

Insgesamt neun mit der Universität Wien verbundene Wissenschaftler wurden bisher mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Darunter finden sich Namen wie Karl Landsteiner, Erwin Schrödinger oder Konrad Lorenz. In einer Installation in der großen Aula werden die mit dem Nobelpreis Geehrten gezeigt.

Anschließend an die Aula erstreckt sich der Arkadenhof, in dessen Gängen 154 Büsten und Ehrentafeln an berühmte Wissenschafter der Universität erinnern.

Den zentralen Raum des Gebäudes bildet der große Festsaal, an dessen Decke sich ein Mittelbild von Franz Matsch befindet.

Ursprünglich war auch geplant, vier Fakultätsbilder anzubringen. Drei davon ("Philosophie", "Medizin" und "Jurisprudenz") malte Gustav Klimt, welche allerdings auf breite Ablehnung stießen und deshalb an ihrem Bestimmungsort nie zu sehen waren. Seit 2005 befinden sich Schwarz-Weiß-Reproduktionen der Fakultätsbilder an der Decke des Festsaals. Die Originale von Gustav Klimt sind 1945 auf Schloss Immendorf in Niederösterreich verbrannt.

Neben den angebotenen Führungen, besteht die Möglichkeit, das Hauptgebäude der Universität mit einem Audioguide selbst zu erkunden.

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